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Mut zur Sprache beim Burggräfler Bezirkstag in Naturns

Kategorie: Südtiroler Schützenbund, Bezirke, Burggrafenamt/Passeier

Von: SSB - Online Team
Dienstag, 14. März 2017

Schützenbezirk Burggrafenamt-Passeier zieht Bilanz

NATURNS - Unter dem Motto „Mut zur Sprache“ hielt der Schützenbezirk Burggrafenamt-Passeier im Raiffeisensaal von Naturns am vergangenen Samstag seinen 13. Bezirkstag ab. Bezirksmajor Andreas Leiter Reber betonte in seiner Festansprache welchen den Stellenwert die Muttersprache für uns Südtiroler habe und erinnerte daran, dass der Minderheitenschutz an die Sprache gekoppelt sei. In den Berichten der Bezirksleitung konnte auf ein aktives und erfolgreiches Jahr zurückgeblickt werden.

Neben den rund 120 Vertretern der 26 Schützenkompanien, welche derzeit insgesamt 1018 aktive Mitglieder zählen, waren auch der Nordtiroler Landekommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler und eine Delegation der Welschtiroler Schützen anwesend, darunter auch der kürzlich zurückgetretene Landeskommandant und nunmehrige Hauptmann Paolo Dalprá.

Vorausgegangen war der Festversammlung ein feierlicher Einzug zur Pfarrkirche wo Bezirks- und Landeskurat P. Christoph Waldner gemeinsam mit „seinen“ Schützen und Marketenderinnen die Heilige Messe feierte und aller verstorbenen Mitglieder gedachte. Umrahmt wurde der Gottesdienst erstmals vom Bezirkschor, der eigens zu diesem Anlass ins Leben gerufen wurde.

Anschließend fand im Raiffeisensaal der weltliche Teil der Tagung statt. „Wir Schützen haben kein Problem mit der italienischen Sprache“ eröffnete Bezirksmajor Andreas Leiter Reber die Festversammlung und verwies auf die freundschaftlichen Kontakte der Burggräfler Kompanien zu den Welschtiroler Schützen und Freunden in Mantua. „Da unsere Autonomie in Italien aber an die sprachliche Zugehörigkeit gekoppelt ist, darf es keine Verwässerung der Muttersprache geben, wenn wir diese Form von Autonomie beibehalten wollen. Eine Öffnung kann deshalb erst dann stattfinden, wenn wir den nationalstaatlichen Rahmen verlassen haben.” Mit mehreren Grafiken des Landdesstatistikamtes verwies Leiter Reber darauf, dass die Staatssprache in Südtirol immer mehr die Oberhand gewinne.

Mehr Mut zur Sprache forderte der Bezirksmajor auch im Umgang untereinander, als auch in der Öffentlichkeit und verwies darauf, dass dem Schützenbezirk ein offenes Wort immer wichtig war. „In unseren Kompanien, auf Bezirks- und Bundesebene müssen wir die Schneid haben Stellung zu beziehen und unsere Meinung auch zu unangenehmen Dingen und landespolitischen Themen klar zum Ausdruck bringen“. Eine dieser Gelegenheiten sei in diesem Jahr die Großtagung des Südtiroler Schützenbundes im Oktober.

Anschließend blickte der Bezirksmajor auf die Tätigkeiten im abgelaufenen Jahr zurück. Neben Höhepunkten wie dem Bezirksfest in Meran und dem Bildungswochenende auf dem Vigiljoch, waren es einmal mehr die landesweiten Gedenkfeiern bei welchen der Schützenbezirk Burggrafenamt-Passeier gewohnt stark vertreten war. Major-Stellvertreter Stefan Gutweniger ging auf die zahlreichen Sitzungen der Gremien ein, die für die Organisation und den Ablauf der einzelnen Aktivitäten nötig waren. Es folgten die Berichte aus den Referaten wie Ausbildung und Medienarbeit, welche sich mit Foto- und Videoberichten abwechselten. Besonders aktiv waren auch die 136 Frauen und Mädchen, welche von Bezirksmarketenderin Angelika Haller in der Bezirksleitung vertreten werden. Der motivierte Einsatz der Marketenderinnen war auch an ihrer starken Präsenz beim Bezirkstag erkennbar. Schießleiter Helmuth Unterthurner und Jugendbetreuerin Maria Paris Pichler berichteten ausführlich von den Aktivitäten der Schützenjugend und von den verschiedenen Schießbewerben.

Für das heurige Jahr stehen neben dem Empfang von Erzherzog Karl von Habsburg in Meran, eine Gedenkfeier bei Festungswerk “Cima Campo” in Welschtirol sowie die 40-Jahrfeiern der Schützenkompanien von Dorf Tirol und St. Pankraz an. Im Rahmen der geplanten Schlossgespräche sollen im Laufe des Jahres verschiedene Themen zum Schützenwesen und den Zukunftsmodellen aufgegriffen werden.

In seinen Grußworten betonte der Naturnser Bürgermeister Andreas Heidegger den wichtigen Beitrag welchen die Schützen für die Heimat und Kultur leisten und lobte die umfangreiche Aktivität im Schützenbezirk.

Landeskommandant Mjr. Fritz Tiefenthaler rief dazu auf die Kontakte zum nördlichen Landesteil auszubauen und erhielt großen Applaus für seine Forderung im Gedenkjahr 2018 auf eine Gegenveranstaltung zum Alpinitreffen zu verzichten.

Weitere Grußworte wurden von Bundeskassier Franzjosef Roner und den beiden Bezirksmajoren Lorenz Puff und Jürgen Werth gehalten, welche die gute Zusammenarbeit und Freundschaft mit den Burggräflern hervorhoben.

Mit dem Absingen der Landeshymne wurde der Bezirkstag beendet, welcher von der Schützenkompanie Naturns unter ihrem Hauptmann Stefan Oberhofer vorbildlich ausgerichtet wurde.

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