BOZEN – Am Herz-Jesu-Sonntag wird in ganz Tirol mit feierlichen Prozessionen, dem Herz-Jesu-Bundeslied und den Bergfeuern an jenes Gelöbnis erinnert, das unsere Vorfahren in Zeiten von Not und Gefahr dem Heiligsten Herzen Jesu anvertraut haben.
„Der Juni ist in Tirol seit jeher der Herz-Jesu-Monat“, erinnert Landeskommandant Christoph Schmid. „Im Jahr 1796 hat sich das Land Tirol in größter Bedrängnis dem Herzen Jesu anvertraut. Dieses Gelöbnis ist bis heute ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte, unserer Identität und unseres christlichen Selbstverständnisses.“
Die Schützen leben diese Tradition seit Generationen weiter – mit Kirchgängen, Prozessionen, Gelöbniserneuerungen und den weithin sichtbaren Herz-Jesu-Feuern auf den Bergen.
„Diese Feuer sind nicht irgendein Brauchtum, sondern ein sichtbares Bekenntnis zu Glaube, Heimat und Zusammenhalt“, unterstreicht der Landeskommandant. „Gerade in einer Zeit, in der im Juni vieles öffentlich inszeniert und symbolisch aufgeladen wird, sollten wir in Tirol zuerst jene Traditionen würdigen, die unser Land seit Jahrhunderten geprägt haben.“








