BOZEN – Zum Internationalen Tag des Ehrenamtes (5. Dezember) spricht der Südtiroler Schützenbund allen Freiwilligen und Ehrenamtlichen seine höchste Anerkennung und seinen herzlichsten Dank aus. Tausende Ehrenamtliche in den Schützenkompanien investieren jährlich unzählige Stunden für Volkstum, Brauchtum, Kultur, Heimatpflege, Jugendarbeit und gesellschaftlichen Zusammenhalt – oft weit über das Erwartbare hinaus.
„Das Ehrenamt ist das Fundament unseres Landes und zugleich einer seiner wertvollsten Schätze“, betont Bundesgeschäftsführer Mjr. Egon Zemmer. „Ohne die stille und selbstlose Arbeit dieser Menschen würde vieles in Südtirol einfach nicht funktionieren – vom kulturellen Leben bis hin zu sozialen Initiativen und der Jugendarbeit. Ihnen allen gehört unser tief empfundener Dank.“
Gleichzeitig mahnt der Südtiroler Schützenbund, dass Anerkennung allein nicht genügt. Die politischen Entscheidungsträger seien gefordert, endlich wirksame Schritte zur Stärkung und Entlastung des Ehrenamtes zu setzen. Zu lange hat die Landespolitik die Südtiroler Vereine im Ungewissen gelassen – dabei drängt die Zeit, denn der 1. Januar 2026 lässt sich nicht vertrösten.
„Wir brauchen weniger Bürokratie, einfachere Verfahren und klare, verlässliche finanzielle Rahmenbedingungen, die der Realität in den Vereinen gerecht werden. Seit Jahren hören wir Versprechen – jetzt brauchen wir Gewissheit“, fordert Zemmer. „Vereine dürfen nicht an Formularen, Meldepflichten und administrativen Hürden ersticken. Wer sich freiwillig engagiert, muss unterstützt werden, nicht ausgebremst!“
Der Südtiroler Schützenbund erneuert daher seinen Appell an Politik und Verwaltung, das Ehrenamt als tragende Säule der Gesellschaft ernst zu nehmen.
„Das Ehrenamt ist nicht selbstverständlich“, so Zemmer abschließend. „Wer will, dass es auch in Zukunft stark bleibt und gut funktioniert, muss heute dafür Sorge tragen.“







