SK Wolkenstein kritisiert Sprachverweigerung bei UCI HERO Dolomites

SËLVA/WOLKENSTEIN – Die Schützenkompanie Wolkenstein unter Hauptmann Dietmar Insam zeigt sich befremdet über die Sprachwahl bei der Bewerbung des internationalen Sportereignisses „UCI HERO Dolomites – Marathon World Cup“, das am 13. Juni 2026 in Wolkenstein in Gröden stattfinden soll.

Auf den offiziellen Plakaten und Mitteilungen der Veranstalter finden sich ausschließlich italienische und englische Begriffe. Die deutsche sowie die ladinische Sprache bleiben dabei völlig unberücksichtigt. Auch die gewachsenen Orts- und Landesbezeichnungen Sëlva/Wolkenstein, Gherdëina/Gröden und Südtirol wurden vollständig gestrichen.

Die Schützenkompanie Wolkenstein verurteilt dieses Vorgehen entschieden. Es zeugt von mangelndem Respekt gegenüber der sprachlichen und kulturellen Vielfalt unseres Landes und erinnert in seiner Haltung an Methoden von vor über hundert Jahren, als versucht wurde, die deutsche und ladinische Kultur in Südtirol auszulöschen.

„Wir fordern die Veranstalter eindringlich auf, künftig auch die gewachsenen ladinischen und deutschen Ortsbezeichnungen gleichwertig zu berücksichtigen. Nur so kann ein internationales Sportereignis im Herzen der Dolomiten glaubwürdig die Realität unseres Landes widerspiegeln und Wertschätzung für die Menschen vor Ort zeigen. Die Schützenkompanie Wolkenstein wird weiterhin wachsam bleiben und mit Nachdruck darauf hinweisen, wo Sprache und Kultur unserer Heimat missachtet oder verleugnet werden“, so Hauptmann Dietmar Insam abschließend.

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Haupt- und Obmännertreffen in Prägraten
Für die Autonomie. Für die Muttersprache. Keine Kompromisse bei Proporz und Sprachpflicht.

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