Von der Burgruine Lichtenberg über den Gumperleweg zur Herz-Jesu-Kapelle in Agums

LICHTENBERG – Schon zur Tradition gehört der gemeinsame Herbstausflug der Vinschger und Burggräfler Schützenjugend, der seit dem Jahr 2013 abwechselnd im Bezirk Vinschgau und im Bezirk Burggrafenamt/Passeier stattfindet.

Dieses Jahr organisierte die Bezirksjugendleitung Vinschgau den Herbstausflug. Anfang Oktober trafen sich bei herrlichem Herbstwetter rund dreißig Mädchen und Buben mit ihren Betreuer/innen am Parkplatz in Lichtenberg/Prad.

Nach der Begrüßung durch Bezirksjugendbetreuer Hptm. Tobias Wiesler, übergab dieser das Wort an Herrn Toni Pfitscher, der die Teilnehmer herzlich willkommen hieß und – zur Einstimmung auf den Ausflug – über das Dorf, die Nachbardörfer sowie über das Vinschgau und die Berge erzählte. Nach einem kurzen Fußmarsch führte uns Toni Pfitscher durch die Burgruine Lichtenberg und ging dabei auf die Geschichte dieser ehemaligen Burg ein. Nach einer kurzen Halbmittagsjause wanderten wir weiter. Bei der rund einstündigen Wanderung ging es zuerst vorbei an den Pinethöfen und danach über dem Gumperleweg weiter zur Herz-Jesu-Kapelle in Agums. Dabei haben wir bei mehreren Stationen die Pflanzen- und Tiervielfalt des Waldes und der Wiesen kennengelernt.

Am späten Vormittag hat uns Hptm. Adalbert Tschenett bei der Herz-Jesu-Kapelle  empfangen und nach einer kurzen Einführung über den Ersten Weltkrieg an der Ortlerfront sowie über den Kriegerfriedhof in Spondinig, der sich auf der gegenüber liegenden Talseite befindet, erzählt. Hernach besichtigten wir die Herz-Jesu-Kapelle. Hptm. Adalbert Tschenett erklärte, dass Oberst Moritz Erwin von Lempruch, der von 1916 bis Kriegsende Generalmajor an der Ortlerfront war, im Jahr 1915 diese Kapelle entworfen und gebaut hat, die dann in den 1980er Jahren restauriert wurde.

Anschließend stärkten wir uns mit einem leckeren Mittagessen, das von den Mitgliedern der Schützenkompanie Prad vorbereitet und vom Schützenbezirk Vinschgau spendiert wurde. Als „süßen“ Abschluss gab es für alle Kuchen, die ebenfalls spendiert wurden. Gut gestärkt machen wir uns am Nachmittag auf den Rückweg nach Prad, wo die Mädchen und Buben am Spielplatz noch gemeinsam spielen und sich unterhalten konnten. Am späteren Nachmittag fuhren wir – nach einem tollen und erlebnisreichen Herbstausflug – wieder nach Hause zurück.

An dieser Stelle bedanken wir uns bei Herrn Toni Pfitscher und bei Hptm. Adalbert Tschenett für die interessanten Erzählungen und die Führung. Ein großes Vergelt’s Gott gebührt auch dem Schützenbezirk Vinschgau und den Mitgliedern der Schützenkompanie Prad für die Verpflegung sowie Frau Elisabeth Pazeller für die leckeren Kuchen.

Ausflug, Jugend, Jungschützen, Lichtenberg, Prad, Vinschgau
Sepp Kerschbaumer Gedenkfeier in St. Pauls
Tag des Ehrenamtes: Unser Ehrenamt braucht Rückhalt!

Ähnliche Beiträge