Landeskommandanten der Schützenbünde tagen in Bayern

BEUERBERG – Turnusmäßig lud der Bund der Bayerischen Gebirgsschützen die Landeskommandanten der vier Schützenbünde der Alpenregion am 16. Oktober 2021 zur jährlichen Tagung nach Beuerberg in Oberbayern ein.

Als Hausherr übernahm der Landeshauptmann der Bayerischen Gebirgsschützen (BBGS) Martin Haberfellner den Vorsitz der Sitzung unter Mitwirkung des Landeskommandanten des Bundes der Tiroler Schützenkompanien (BTSK) Mjr. Thomas Saurer, dem Landeskommandanten des Welschtiroler Schützenbundes (WTSB) Mjr. Enzo Cestari und des Landeskommandanten des Südtiroler Schützenbundes (SSB) Mjr. Renato des Dorides in einer gemütlichen Atmosphäre. Mit dabei waren auch der LH-Stv. der BBGS Hans Baur, der LKdt.-Stv. des WTSB Umberto Facchinelli sowie Hptm. Stefan Gutweniger als 1. Adjutant des LKdt. des SSB.

Auf der Tagesordnung standen aktuelle gemeinsame Themen. Die vier Landeskommandanten berichteten über die wichtigsten Ereignisse des vergangenen Jahres und über geplante Vorhaben im kommenden Schützenjahr 2022.

Es wurde erneut das immer noch nicht gelöste Thema des Tragens der eigenen Waffen seitens der Nord- und Osttiroler Schützen sowie der Bayerischen Gebirgsschützen bei Schützenveranstaltungen in Südtirol behandelt. Trotz unzähliger Vorstöße aus Regierungskreisen verschließt sich Rom stets diesem Thema und stößt somit auf großes Unverständnis unter den Schützen und Traditionsverbänden in Tirol und Bayern. Man wird diesbezüglich immer wieder neue Versuche starten.

Das wiederholt durch die Pandemie verschobene und neu geplante Alpenregionstreffen der Schützen im kommenden Jahr 2022 in St. Martin in Passeier wurde zu einem zentralen Thema bei der Sitzung. Dabei wurde besonders hervorgehoben, dass dieses einmalige Fest der Schützen der Alpenregion wieder seinen ursprünglichen Wert einer zentralen Schützenveranstaltung erhalten sollte. Ein Fest, eine Feier der Schützen für Schützen. Zusatzveranstaltungen und Vergrößerungen des Festes mit Volksfestcharakter sollten daher bei dieser Veranstaltung möglichst vermieden werden. Lieber etwas kleiner gehalten als zu groß – unübersichtlich und Corona bedingt gefährlich.

Eine Begrenzung des Schützenfestes auf eine Schützenveranstaltung am Vorabend – eventuell unter Aufführung eines Zapfenstreichs – und am folgenden Sonntag mit feierlichem Feld-Gottesdienst, Schützenumzug durch das Dorf, Defilierung, musikalische Umrahmung durch teilnehmende Musikkapellen und Grußworte geladener prominenter Gäste wären angebracht und wünschenswert. Auch zeitlich wurde der zuletzt vorgeschlagene Termin der Durchführung zum 14. und 15. Mai 2022 von allen Teilnehmern einstimmig gut geheißen. Eine weitere Verschiebung der Veranstaltung auf den Herbst wurde aus mehreren Gründen abgelehnt (bereits geplante Veranstaltungen, Prozessionen, Obsternte in Süd- und Welschtirol u.a.).

Weitere Themen und Vorschläge behandelten die Verbesserung der Beiträge in der Tiroler Schützenzeitung (TSZ) und deren Versand. Die Landeskommandanten bedankten sich herzlich beim Veranstalter für die Einladung und die Durchführung dieses Treffens in Oberbayern.

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