AUTONOMnieKONVENT

BOZEN – „Was ist los? Findet man den Schlüssel der Schublade, in dem das Abschlussdokument verstaut ist, nicht mehr? Ist der Hausmeister, der weiß, wo sie wären, in Frühpension gegangen? Oder ist das Abschlussdokument des Autonomiekonvents jetzt doch nicht mehr der Wegweiser für die Zukunft, da es nicht dem Wunsch einiger Politiker unseres Landes entspricht?“, fragt sich der neue Landeskommandant des Südtiroler Schützenbundes Jürgen Wirth Anderlan in einer Aussendung an die Medien.

Mit dem Autonomiekonvent war 2016 eine tolle partizipative Mitgestaltungsmöglichkeit der Bevölkerung Südtirols ins Leben gerufen worden. In Open-Space-Veranstaltungen, im Forum der 100 und schließlich im Forum der 33 diskutierten viele Bürger unseres Landes über die Zukunft unserer Heimat, ehrenamtlich und mit hohem persönlichen Aufwand.

Knapp zwei Jahre nach Fertigstellung des Abschlussdokuments herrscht immer noch großes Schweigen über die Vorgangsweise zur Umsetzung der Ergebnisse des Autonomiekonvents! Nicht nur viele Teilnehmer von damals, sondern die Bevölkerung insgesamt habe ein Recht darauf, dass die damals angekündigte Realisierung des Abschlussdokuments endlich konkret angegangen werde.

„Wir geben die Hoffnung trotzdem nicht auf, dass man den Schlüssel der Schublade, in dem das Abschlussdokument verstaut ist, wiederfindet. Ansonsten helfen die Schützen gerne bei der Suche“, meint Jürgen Wirth Anderlan, der in den nächsten Monaten besonders darauf achten wird, dass Bewegung in die Umsetzung der Abschlussergebnisse kommen wird.

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Landeskommandant Wirth Anderlan bei Landesrat Achammer
Landesjungschützenschießen in Absam

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