Bezirkstag des Schützenbezirkes Pustertal in Steinhaus

STEINHAUS – Die Schützenkompanie Steinhaus richtete am Sonntag, den 17. März 2019 den Bezirkstag des Schützenbezirkes Pustertal aus. Die neue Bezirksleitung, hielt dabei Rückschau auf ihr erstes Amtsjahr, wo der eingeschlagene Weg im Bezirk, fortgesetzt wurde.

Vor 100 Jahren endete der 1. Weltkrieg, das Jahr 2018 stand ganz im Zeichen dieser „Urkatastrophe des 20. Jahrhunderts”, hatte sie doch die Zerreißung Tirols als Folge.

Das Dorf am Fuße des Klausberg im Ahrntal, war zu diesem Bezirkstag festlich geschmückt. Dieser begann mit der Aufstellung und Frontabschreitung vor der Feuerwehrhalle.

Unter den Klängen der Musikkappelle Steinhaus marschierten die 34 Fahnenabordnungen der Kompanien und der Schützenkapelle Pichl, die Ehrenkompanie Steinhaus, die Fahnenabordnung der FF Steinhaus und die Ehrengäste zur Pfarrkirche Maria Hilf, wo mit Pfarrer Josef Profanter die Messe, gefeiert wurde.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde beim Kriegerdenkmal im Friedhof der verstorbenen Kameraden des vergangenen Jahres gedacht. Ihnen zu Ehren feuerte die Schützenkompanie Steinhaus unter dem Kommando von Hauptmann Benjamin Rauchenbichler eine Ehrensalve ab.

Im Vereinssaal konnte Bezirksmajor Erich Mayr dann neben den Abordnungen aus dem Bezirk, auch zahlreiche Ehrengäste begrüßen: Den Bürgermeister der Gemeinde Ahrntal Helmut Klammer, den Bundeskassier des SSb Mjr. Franz Josef Roner, den Medienreferenten des SSB Mjr. Efrem Oberlechner, den Bundes-Jungschützenbetreuer Mjr. Werner Oberhollenzer. Weiteres konnte er als Vertreter des Schützen-Viertels Osttirol Ehren-Mjr. Hermann Huber, Bataillonskommandant Mjr. Hans Obrist, sowie Ehren-Mjr. Bertl Jordan begrüßen.

Mit dem Leitspruch: „Man muss nicht alles ändern, wenn das Meiste richtig gemacht und hervorragende Arbeit geleistet wurde“, sei er in sein erstes Jahr als Bezirksmajor gegangen, so Mayr.

Er regte im Nachgang zum Gedenkjahr 1918-2018 an, nach 100 Jahren der Teilung Tirols, sei es wichtig die Gemeinsamkeiten hervorheben und nicht immer die Verschiedenheiten aufzulisten.

Zu den Höhepunkten in seiner Rückschau gehörten: Die Andreas-Hofer-Gedenkfeier in Mantua – für die der Bezirk Pustertal verantwortlich zeichnete, die Gedenkfeier mit Reliquieneinsetzung der SK Bruneck am Kronplatz und das 40 Jahre Jubiläum der SK St. Johann. Bei der 60 Jahrfeier des Südtiroler Schützenbundes in Sarnthein sei beim Festumzug erstmals das, neu komponierte Stück „Mit Schneid voran“ getrommelt worden.

Er dankte für die Teilnahme an den verschiedenen Veranstaltungen und der Bezirksleitung für die geleistete Arbeit. Ein Dank galt auch den Pusterern, die sich in der Bundesleitung und im Bundesausschuss engagieren.

Für das heurige Jahr kündige er die Kompaniejubiläen, der Schützenkompanien Uttenheim, Taisten, Pfalzen, Pfunders, St. Lorenzen, Olang und Rasen Antholz an. Der Höhepunkt auf Bezirksebene sollte das Pustertaler Treffen am 25.- 26. Mai in Mühlwald werden. Im Herbst seien außerdem das Haupt- und Obleutetreffen mit den Osttiroler Kameraden und das Mitgliederseminar auf Bezirksebene geplant.

Die Berichte der Referenten begannen mit Jungschützenbetreuer Andreas Hintner, er ging auf die Veranstaltungen im letzten Jahr ein. Man organisierte das Bezirksjungschützenschießen in

Sand in Taufers, einen Sommerausflug nach Wattens, einen Rodelausflug mit den Marketenderinnen nach Weißenbach und die Prüfung zum Leistungsabzeichen. Auf Bundesebene fand das Zeltlager, das Tiroler Jungschützenschießen in Lienz und Gesamttiroler Jungschützentreffen in Sexten statt.

Es folgte Marketenderin Betreuerin Tina Hopfgartner, im Gedenkjahr wurden auf Bundesebene Kerzen für die Gedenkkreuze gestaltet, ein Brot Backkurs in Brixen abgehalten und ein Selbstverteidigungskurs in St. Lorenzen wurde organisiert.

Auf ihre Initiative sei Kontakt zu den Marketenderinnen des östlichen Pustertals aufgenommen worden, um die Zusammenarbeit zu stärken, in der Folge luden die Osttiroler Marketenderinnen zum Kegelabend. Beim Bezirksasphaltschießen der Schützen in Terenten belegte man den 4.Rang.

Schießleiter Albin Mahlknecht berichtete vom Gedenkschießen, anlässlich 100 Jahre Ende Erster Weltkrieg, vom Verband „Tiroler Schützen“ und vom Rundenschießen des Bezirkes. Im heurigen Jahr wird das 20. Bezirksschießen in Sexten ausgetragen. Vom Schießausschuss dankte er Markus Laner und Daniel Oberhammer für ihre Mithilfe.

Auf den Kassabericht von Haymo Laner folgten die Grußworte von Bürgermeister Helmut Klammer, der die Marketenderinnen und Schützen in Steinhaus willkommen hieß.

Ehren-Mjr. Hermann Huber überbrachte die Grüße des Schützen-Viertels Osttirol, er sei Mitinitiator der Haupt- und Obleutetreffen der Pustertaler und Osttiroler Kameraden gewesen, diese seien dazu da die Zusammenarbeit zu stärken und das gemeinsame zu fördern.

Der Bundeskassier des SSB Mjr. Franz Josef Roner, mahnte bei allen Unterschieden, der Täler, der Köpfe, der unterschiedlichen Schwerpunkte – die den Schützenbund auch stark machen – an einem Strang zu ziehen.

Der Bezirkstag endete mit dem Absingen der Landeshymne.

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