Die Pusterer Schützen gedenken der Zerreißung Tirols, die sich heuer zum 100. Mal jährt

PUSTERTAL – Im 1. Weltkrieg mussten Soldaten große Opfer bringen, im tapferen Einsatz bei der Verteidigung der Heimat an der Front. Viele zahlten ihren Einsatz mit dem Leben. Auch die Zivilbevölkerung musste große Opfer bringen, Hunger und Not erleiden. Allein Mut und Opferbereitschaft waren vergebens. Der Teil Tirols südlich des Brenners wurde als Kriegsbeute an Italien verschachert.

Im Gedenken an die Opfer des 1. Weltkrieges, an die Trauer und den Schmerz über die Teilung der Heimat und auch das Leid, das in der Folge viele Menschen durch die Diktaturen in der Zwischenkriegs- und in der Kriegszeit erleiden mussten, werden die Schützenkompanien des Bezirkes Pustertal im heurigen Gedenkjahr an ihren Fahnen eine Trauerschleife anbringen, an der folgender Spruch angebracht ist:

„Im Gedenken an die Opfer des ersten Weltkrieges und an die Zerreißung unserer Heimat Tirol. Gedenkjahr 1918-2018“

Damit wollen die Pustertaler Schützenkompanien auch nach außen hin zeigen, dass die großen Opfer, die unsere Vorfahren für die Verteidigung der Heimat Tirol erbracht haben, nicht vergessen sind. Auch wenn sich heute viele mit den Gegebenheiten zufrieden geben und Politiker die derzeitige Situation unserer Heimat gut heißen und schön reden: „Die Zerreißung Tirols wird weiterhin ein Unrecht bleiben!“, so Bezirksmajor Haymo Laner abschließend.

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