BRÜSSEL  – Am Donnerstag, den 7. Dezember 2017 fand im Europäischen Parlament ein Symposium mit dem Titel „Kann Katalonien Europa retten?“, organisiert von der International Commission of European Citizens (ICEC) statt. In Vertretung der Arbeitsgruppe „Iatz!“ des Südtiroler Schützenbundes nahm der Politologe Paul Decarli daran teil.

Bei der Konferenz, welche in vier Abschnitte gegliedert war, diskutierten mehr als 15 Referenten verschiedene Ansichten und Zugangspunkte zum Fall Katalonien. Darüber hinaus wurde generell das Recht auf Selbstbestimmung besprochen. Die Referenten setzen sich aus Mitgliedern des Europäischen Parlamentes, Journalisten, Rechts- und Wirtschaftsexperten zusammen. Decarli, Sprecher von ICEC Südtirol, fasst die Veranstaltung folgendermaßen zusammen:

„Dieses Symposium beweist ein weiteres Mal, dass das Selbstbestimmungsrecht der Völker ein Thema ist, welches den Menschen unter den Nägeln brennt. Was in den vergangenen Jahren − und vor allem in den letzten Monaten − in Katalonien passiert ist, muss ein Weckruf für ganz Europa und auch für Südtirol sein. Wir müssen im Sinne des europäischen Geistes auf ein Europa der Regionen hinarbeiten. Europa braucht diese positive Veränderung.“

Am Freitag, den 8. Dezember 2017 folgte eine Vorstandssitzung von ICEC. Bei diesem Treffen erläuterte Paul Decarli die aktuelle Debatte um die doppelte Staatsbürgerschaft für die Südtiroler Bevölkerung. Die Vorstandsmitglieder zeigten sich sehr interessiert und bekundeten Unterstützung in dieser Thematik. Alle waren sich einig, dass damit ein großer Schritt in Richtung Unabhängigkeit erfolgen würde.

Im Bild (v.l.n.r.): Paul Decarli, Steven Vergauwen, Gianluca Valente, Bernard Daelemans und Anna Arqué bei der Vorstandssitzung der ICEC.

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