Südtiroler Schützenbund bringt Zukunftswerkstatt auf den Weg

KURTATSCH – Bei der Großtagung des Südtiroler Schützenbundes am 28. Oktober in Kurtatsch wurden unter Begleitung hochkarätiger Referenten aus allen Bereichen der Gesellschaft Ideen zu einer Weiterentwicklung Südtirols erarbeitet.

Nur einen Tag nach der Unabhängigkeitserklärung in Katalonien haben die Südtiroler Schützen in Kurtatsch eine Großtagung zur Zukunft Südtirols unter dem Motto „Südtirol kann“ abgehalten. Unter der fachlichen Beratung namhafter Experten, unter anderem dott. Stefan Perini vom AFI, Universitätsprofessor Karl Socher und Universitätsdozent Dr. Helmut Schuchter haben sich Vertretungen der 143 Mitgliedskompanien des Südtiroler Schützenbundes intensiv mit den Zukunftsszenarien „Rückkehr Südtirols zu Österreich“ und „Eigenstaatlichkeit“ auseinandergesetzt.

„Es ist wichtig, sich immer wieder mit ganz spezifischen Fragen dieser Thematik zu befassen“, so Landeskommandant Elmar Thaler. Themen wie Wirtschaft, Steuern, Finanzen, Bildung, Soziales und staatliches Gefüge, aber auch das Zusammenleben der Volksgruppen müssen perfekt durchdacht sein, wenn man die Zukunft des Landes mitgestalten will. Insofern war die heutige Tagung ein kleiner Meilenstein auf dem Weg zur Loslösung vom Staat Italien.“

Zu Beginn der Veranstaltung hat Tony Tschenett vom ASGB über den Südtiroler Autonomiekonvent berichtet. Er wies in einer tiefgehenden Analyse auf drohende Gefahren für die Grundsäulen der Autonomie hin. Weitere Impulsgeber in den Arbeitsgruppen waren Mag. Florian Georg Grabenweger, RA DDr. Franz Watschinger, Arch. Simon Constantini, Dr. Elisa Reiterer, RA Dr. Otto Mahlknecht, Mag. Arno Mall, Dr. Thomas Benedikter, Mag. Wolfgang Niederhofer und Harald Mair.

Die Ergebnisse aus den Arbeitsgruppen werden in Kürze publiziert. Sie werden den Südtiroler Schützenbund bei seiner volkstumspolitischen Arbeit begleiten. Landeskommandant Elmar Thaler äußerte abschließend den Wunsch, dass sich auch die Politik – ähnlich den Schützen – offen wichtigen Fragen der Weiterentwicklung des Landes stellen wird und die Bevölkerung bei diesem Prozess einbindet.

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„Herausforderung meistern, um an der Spitze zu bleiben!“
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