Schützenbund empört über die Bewerbung Merans als Kulturhauptstadt Italiens

Im Bild Merans Bürgermeister Paul Rösch und Vizebürgermeister Andrea Rossi, der sich für die Bewerbung Merans als Kulturhauptstadt Italiens stark gemacht.

BOZEN – Mit Unverständnis reagiert der Südtiroler Schützenbund auf den nun öffentlich gewordenen Text, mit dem sich Meran als Kulturhauptstadt Italiens bewerben wollte. Mit diesem Text, in der die deutsche Volksgruppe Südtirols als Hinterwäldler abgestempelt und die Auswirkungen des Faschismus in Teilen als positiv dargestellt werden, wird vieles von dem, was in den letzten Jahren an Vertrauen für das friedliche Zusammenleben aufgebaut worden ist, zerschlagen.

Dass die Forderung nach der Tiroler Landeseinheit zu allem Überfluss auch noch als ahistorisch und extremistisch hingestellt wird, zeugt davon, dass der Verfasser des Textes wissentlich Realitäten falsch wiedergibt.

Dieses Bewerbungsschreiben ist nicht nur voll von Ressentiments gegen die deutsche Bevölkerung, sondern stellt darüber hinaus für den Südtiroler Schützenbund auch eine gewollte Täuschung der Jury dar, für die die Verantwortungsträger entsprechende Konsequenzen zu tragen haben.

Mjr. Elmar Thaler
Landeskommandant

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