Bezirkstag Schützenbezirk Pustertal in Uttenheim

UTTENHEIM – Am Sonntag, den 13. März 2016 fand in Uttenheim der Bezirkstag des Schützenbezirkes Pustertal statt. Nach der Aufstellung mit Frontabschreitung marschierten die Fahnenabordnungen der Kompanien, die Musikkapelle, die Bezirksleitung und die Ehrengäste zur Pfarrkirche, wo Dekan Martin Kammerer den Gottesdienst, umrahmt vom Pfarrchor, zelebrierte.

Bezirksmajor Haymo Laner begrüßte alle Anwesenden und dankte der Kompanie Uttenheim für die Ausrichtung des Bezirkstages.

Namentlich begrüßte er Bürgermeister Christian Gartner, Landeskommandant Mjr. Elmar Thaler, seinen Stellvertreter Mjr. Heinrich Seyr, sowie die Bundesleitungsmitglieder Mjr. Efrem Oberlechner und Mjr. Werner Oberhollenzer. Als Osttiroler Vertretung konnte er Bataillonskommandant Mjr. Hans Obrist begrüßen.

Das letzte Jahr sei vor allem im Zeichen des Kriegseintritts Italiens vor hundert Jahren gestanden, so Haymo Laner in seinem Rückblick. Beim Projekt „An der Front“, mit dem Aufstellen von Gedenkkreuzen und Beteiligung aller Landesteile, sei etwas Bleibendes geschaffen worden.

Als Höhepunkte im letzen Jahr seien unter anderem die Sepp Innerkofler Gedenkfeier mit Fahnenweihe in Sexten, der Marschierwettbewerb in Bruneck, das Haupt- und Obleutetreffen in Dietenheim/St. Georgen, sowie das Neumitgliederseminar in Gais zu erwähnen.

Die Schützenkompanie Onach feierte ihr 25 jähriges Bestehen, Fahnenweihen fanden in Bruneck und Pfunders statt.

Er dankte für die Teilnahme an den Bataillonsfesten in Osttirol und der Bezirksleitung für die geleistete Arbeit. Ein Dank galt auch den Pusterern, die sich in der Bundesleitung und im Bundesausschuss engagieren.

Auch hätten sich die Schützen beim Autonomiekonvent in Bruneck rege beteiligt, so Laner.

Für das heurige Jahr erwähnte er den Unabhängigkeitstag am 14. Mai in Bruneck, das Gründungsfest in St. Georgen, das Pustertaler Treffen in Sillian, das Bezirksfest in Meran und das Alpenregionstreffen in Waakirchen.

Mit Marketenderin Betreuerin Judith Valentin begannen die Berichte der Referenten. Im letzen Jahr wurden eine Exerzierprobe, der Vortrag „Jung fesch in Tracht“ in St. Georgen, das Rodeln zusammen den Jungschützen, sowie ein Häkelkurs auf Bundesebene organisiert. Weitere Termine waren die Kreuzsegnung in Bozen, das Marketenderinnen Treffen in Terlan und die Vollversammlung vor einigen Tagen in Bozen. Sie dankte der Bezirksleitung für die Unterstützung.

Jungschützenbetreuer Andreas Hintner, als Vertreter der Jungschützenleitung, ging in seinem Bericht auf die Veranstaltungen im letzen Jahr ein. Man organisierte das Schießen in Pichl/Gsies, einen Herbstausflug und die Prüfung zum Leistungsabzeichen. Auf Bundesebene fand das Zeltlager, das Tiroler Jungschützenschießen in Auer und ein Seminar für Betreuer statt.

Schießleiter Markus Laner konnte auf zwei Schießkurse, das Landesschießen aller Tiroler Landesteile und das Rundenschießen zurück blicken. Im heurigen Jahr werden das Bezirksschießen und ein Karabiner Schießen mit den Osttirolern stattfinden. Er dankte Daniel Oberhammer und Kathrin Innerkofler für ihre Mithilfe.

Nach dem Kassabericht durch Kassier Manfred Sottsass folgte die Vergabe des Bezirksfestes und des Bezirkstages 2017. Das Bezirksfest findet kommendes Jahr in Gais statt, den Bezirkstag wird die Schützenkompanie St. Lorenzen organisieren.

Bürgermeister Christian Gartner drückte in den Grußworten seine Freude aus, dass der Bezirkstag in Uttenheim stattfinde. Der Schützenbund sei einer der wichtigsten Verbände im Land. Man lebe in einer Zeit mit großen Herausforderungen. Nationalstaaten seien an ihre Grenzen gestoßen. Ein Europa der Regionen sei darauf die Antwort, ein geeintes Tirol seine Vision.

Mjr. Hans Obrist überbrachte die Grüße des Oberlandes und drückte den Angehörigen der Lawinenopfer sein Beileid aus. Er lud die Kompanien zu den Bataillonsfesten und zum Pusterer Treffen in Sillian ein. Er wünsche sich weiterhin eine so gute Zusammenarbeit untereinander, so Obrist abschließend.

Landeskommandant Elmar Thaler brachte seine Freude zum Ausdruck, hier dabei sein zu dürfen. Er dankte dem Bezirk für seine Loyalität im Bund. Der Bezirk habe außerdem eine Vorbildwirkung in Bezug auf die Zusammenarbeit mit dem Osttirol.

Wenn man das vergangene Jahr betrachte, so sei es wichtig, zurück zu schauen. Beim Projekt „An der Front“ mit allen Landesteilen seien Kontakte geknüpft worden und Freundschaften entstanden.

Die Vorschau sei der Gegenwart gewidmet. Er dankte für die Teilnahme am Konvent. Es sei wichtig, Meinungen und Standpunkte vor zu bringen, seine Meinung zu überdenken und Schlüsse zu ziehen.

Man sei auf einem guten Weg, junge motivierte Leute übernehmen Verantwortung. Herausforderung für die Zukunft sei es, noch mehr Menschen für das Schützenwesen zu begeistern.

Er rief zur Teilnahme am Unabhängigkeitstag auf, der ein einmaliges Erlebnis für jeden werden werde.

Mit dem Absingen der Landeshymne und einem gemeinsamen Mittagessen endete der Bezirkstag.

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