Gedenken an die Standschützen auf dem Waltherplatz

BOZEN – „An der Front 1915-2015 – Gedenken an den Einsatz der Standschützen im Ersten Weltkrieg“. Unter diesem Motto fand durch die Tiroler Schützen aus dem historischen Tirol eine Gedenkveranstaltung am Bozner Waltherplatz statt. Gesegnet wurden 70 Stahlkreuze, die entlang der ehemaligen Frontlinie aufgestellt werden, wo Tiroler Standschützen gewirkt haben und gefallen sind. Marketenderinnen aus ganz Tirol fungierten als Patinnen.

Landeskommandant Elmar Thaler in seiner Rede an die 1500 Schützen:

Die fast 100 Jahre andauernde Trennung der Tiroler Landesteile hat das Gefühl der Zusammengehörigkeit und Heimatverbundenheit noch nicht verdrängen können. Dies zeige auch die heutige Feier, an der Tiroler von Kufstein bis Ala teilnehmen.“


Laut Thaler wollen die Schützen ihre Kraft dafür aufwenden, wofür ihre Vorfahren eingestanden sind: „Für die Einheit Tirols“.

Pater Christoph Waldner OT mahnte die Anwesenden, sich des Einsatzes der Vorfahren zu erinnern, die sich für den Glauben und die Heimat einsetzten. Er rief den Gläubigen zu: „Katholisches Volk, habe Vertrauen auf den Herrn, denn der Herr ist mit euch“.

Die Grußworte überbrachte für die Tiroler Landesregierung Johannes Tratter: „Es ist wichtig, dass wir der Standschützen gedenken“ so Tratter, welcher betonte, wie wichtig Patriotismus sei, der aber von Respekt gegenüber anderen getragen werden müsse. Landeshauptmann Arno Kompatscher mahnte zu Wachsamkeit mit Blick gegen Osten in die Ukraine. Bezüglich der Einheit Tirols merkte er an, dass man mit der Europaregion Tirol Vorreiter sein müsse.

Videobericht im RAI Südtirol

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