Neuer Bürokratenanschlag aus Rom auf das Ehrenamt in Südtirol!

BOZEN – Der Südtiroler Schützenbund muss zum wiederholten Male feststellen, dass Rom wie üblich nur Probleme, aber niemals Lösungen für unsere Heimat bieten kann. Es ist völlig undenkbar, dass alle Personen, die in irgendeiner Form mit Minderjährigen zu tun haben, kurzfristig einen Strafregisterauszug beibringen können. Noch dazu bleibt für den Schützenbund völlig unklar, wer überhaupt einen solchen Strafregisterauszug beibringen muss: nur Jungschützenbetreuer? Oder prinzipiell alle volljährigen Mitglieder einer Schützenkompanie?

Der Südtiroler Schützenbund hat sich daher mit einem offiziellen Schreiben an Landeshauptmann Kompatscher und Senator Hans Berger gewandt und um Aufklärung sowie um einen entschlossenen Einsatz zur Aufhebung dieses unsinnigen Gesetzes gebeten.

Wie unsere Bevölkerung und unsere ehrenamtliche Vereine zukünftig von derartigen einerseits sinnlosen und anderseits für die Betroffenen unter Umständen mit schwerwiegenden Folgen behafteten Gesetzen verschont bleiben können, liegt auf der Hand. Eine Loslösung Südtirols von Italien wird von Tag zu Tag notwendiger.

Bis dahin empfiehlt der Südtiroler Schützenbund seinen Kompanien und Schützenkapellen, sich von dieser erneuten römischen Zumutung nicht beirren zu lassen und das jeweilige Jahresprogramm unverändert durchzuziehen, auch ohne Strafregisterauszug!

Der Südtiroler Schützenbund verweist dabei ausdrücklich auf die Äußerungen des italienischen Justizministeriums von gestern, die heute in der „Gazzetta dello Sport“ (Ausgabe vom 04.04.2014) publiziert wurden. Laut dem italienischen Justizministerium würde dieses Gesetz nur für Unternehmen, nicht aber für ehrenamtliche Vereine wie die Schützenkompanien und -kapellen zutreffen. Eine entsprechende Handlungsanweisung (sog. „note esplicative“) des Justizministeriums sei bereits erteilt worden.

Sollte es trotzdem zu Problemen mit den italienischen Behörden kommen, werden vom Südtiroler Schützenbund alle rechtlichen Möglichkeiten ergriffen, um gegen diese bodenlos freche und sinnlose bürokratische Gängelung seitens des italienischen Fremdstaates vorzugehen.

Mjr. Elmar Thaler
Landeskommandant

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RAI Südtirol und die „historische Ignoranz“
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