Gegen schleichenden Ausbau des Bozner Flugplatzes

SÜD-TIROLER UNTERLAND – Der Schützenbezirk Süd-Tiroler Unterland macht sich in Sachen Umwelt stark. In einem offenen Brief kritisiert er vehement den schleichenden Ausbau des Bozner Flugplatzes und bedauert, dass die Politik nicht mehr das Ohr am Volk habe.

„Gemäß dem Ausgang der damaligen Mediation wurden die Sicherheitsauflagen erfüllt“, so der Schützenbezirk. Alle anderen Bekundungen der Befürworter des Ausbaues, u.a. auch von Landesrat Dr. Widmann, seien nicht zutreffend und würden nur einen eventuellen weiteren Ausbau betreffen.

„Wenn anlässlich der Volksbefragung im Jahr 2009 von 104.000 abgegebenen Stimmen 98.000 gegen den weiteren Ausbau waren und von unseren Politikern nicht wahrgenommen wurden, das Ergebnis der Mediation nicht eingehalten wird und sich letztendlich Versprechungen der Landesregierung als Unwahrheiten herausstellen, heißt das, dass wir von der Demokratie Abschied nehmen müssen“, so im offenen Brief weiter.

Das Ergebnis der Mediation durch Fachleute europäischen Ranges habe eindeutig ergeben, dass

– der Ausbau des Flugplatzes ein wirtschaftliches Desaster ergeben werde,

– bei Einsatz von Flugzeugen mit Düsenantrieb durch den niedrigeren Wirkungsgrad bei gleicher Passagierzahl das Dreifache an Schadstoffen anfalle,

– bei einer geplanten Aufstockung um dass Vier- bis Fünffache der Passagierzahl die Umweltbelastung nochmals enorm zunehme, und

– die Lebensqualität der Anrainer in Sachen Lärm und Abgase nicht mehr gegeben sei.

„Dies konnte und kann von den Befürwortern bis heute nicht widerlegt werden“, so die Unterlandler Schützen.

Die Bezirksleitung des Süd-Tiroler Unterlandes fordert deshalb die Verantwortlichen der Landesregierung mit Nachdruck auf, den schleichenden Ausbau des Flugplatzes sofort und ultimativ abzubrechen und sich strikt an das Ergebnis der Mediation zu halten.

Andernfalls müssten die verantwortlichen Politiker für die daraus resultierenden Konsequenzen die Verantwortung tragen, so die Bezirksleitung.

NEUMARKT – Der Schützenbezirk Süd-Tiroler Unterland macht sich in Sachen Umwelt stark. In einem offenen Brief kritisiert er vehement den schleichenden Ausbau des Bozner Flugplatzes und bedauert, dass die Politik nicht mehr das Ohr am Volk habe.

„Gemäß dem Ausgang der damaligen Mediation wurden die Sicherheitsauflagen erfüllt“, so der Schützenbezirk. Alle anderen Bekundungen der Befürworter des Ausbaues, u.a. auch von Landesrat Dr. Widmann, seien nicht zutreffend und würden nur einen eventuellen weiteren Ausbau betreffen.

„Wenn anlässlich der Volksbefragung im Jahr 2009 von 104.000 abgegebenen Stimmen 98.000 gegen den weiteren Ausbau waren und von unseren Politikern nicht wahrgenommen wurden, das Ergebnis der Mediation nicht eingehalten wird und sich letztendlich Versprechungen der Landesregierung als Unwahrheiten herausstellen, heißt das, dass wir von der Demokratie Abschied nehmen müssen“, so im offenen Brief weiter.

Das Ergebnis der Mediation durch Fachleute europäischen Ranges habe eindeutig ergeben, dass

  • der Ausbau des Flugplatzes ein wirtschaftliches Desaster ergeben werde,
  • bei Einsatz von Flugzeugen mit Düsenantrieb durch den niedrigeren Wirkungsgrad bei gleicher Passagierzahl das Dreifache an Schadstoffen anfalle,
  • bei einer geplanten Aufstockung um dass Vier- bis Fünffache der Passagierzahl die Umweltbelastung nochmals enorm zunehme, und
  • die Lebensqualität der Anrainer in Sachen Lärm und Abgase nicht mehr gegeben sei.

„Dies konnte und kann von den Befürwortern bis heute nicht widerlegt werden“, so die Unterlandler Schützen.

Die Bezirksleitung des Süd-Tiroler Unterlandes fordert deshalb die Verantwortlichen der Landesregierung mit Nachdruck auf, den schleichenden Ausbau des Flugplatzes sofort und ultimativ abzubrechen und sich strikt an das Ergebnis der Mediation zu halten.

Andernfalls müssten die verantwortlichen Politiker für die daraus resultierenden Konsequenzen die Verantwortung tragen, so die Bezirksleitung.

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